Die UNIQA Finanzvorsorge-Studie 2025

Österreicher:innen denken bei Vorsorge an Gesundheit und Finanzen

Um im Leben unserer Kund:innen dauerhaft relevant zu bleiben, entwickelt sich UNIQA stetig weiter und orientiert sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen in Österreich. Die Finanzvorsorgestudie  liefert dafür wertvolle Einblicke. Zum fünften Mal zeigt sie, welche Erwartungen, Prioritäten und Hürden es rund um Vorsorge gibt. Neben dem Blick auf finanzielle Vorsorge steht erstmals auch das Thema Gesundheit im Fokus und zeigt, wie eng beide Themen miteinander verbunden sind.

Die Studie liefert klare Ansatzpunkte für Makler:innen und Mehrfachagent:innen in ihrer täglichen Arbeit. Die wichtigsten vertriebsrelevanten Ergebnisse haben wir hier zusammengefasst:

Vorsorge beginnt im Alltag der Menschen

Die Studie zeigt: Gesundheit und Finanzen stehen ganz oben auf der Vorsorgeliste. 63 Prozent der Befragten denken bei Vorsorge sofort an ihre Gesundheit, 62 Prozent dabei an Finanzen. Knapp drei Viertel bewerten beide Bereiche als wichtig. Trotzdem gelingt vielen eine umfassende Gesundheitsvorsorge nur eingeschränkt: Fast jede zweite Person möchte mehr dafür tun, stößt dabei aber an Grenzen durch Zeitmangel, fehlendes Wissen oder finanzielle Hürden. Wobei mit 41 Prozent Zeitmangel der am häufigsten genannte Grund ist. Hier zeigt die Studie sehr klar, wo Sie als Geschäftspartner:innen ansetzen können: gute Beratung spart Zeit und senkt Hürden.

Gesundheit wird breiter gedacht

Im Gesundheitsbereich gewinnt die mentale Gesundheit weiter an Bedeutung: sich Gesundheitsservices für die Psyche leisten zu können, ist für viele aktuell und für die Zukunft wichtig. Besonders Frauen (57 Prozent) legen Wert auf entsprechende Angebote. Die junge Zielgruppe beschäftigt sich zudem verstärkt mit Nahrungsergänzungsmitteln – 43 Prozent stufen diese als wichtig ein. Das öffnet die Tür, in Gesprächen mit bestehenden und potenziellen Kund:innen einen individuellen Blick auf Gesundheit zu werfen.

Viel Potenzial, neue Kund:innen zu gewinnen: Ein Viertel der Menschen ohne Zusatzversicherung interessiert sich für einen Abschluss in den nächsten ein bis zwei Jahren. In der jungen Zielgruppe ist dieser Anteil sogar deutlich höher (35 Prozent). Dabei bleibt Flexibilität ein zentrales Bedürfnis: Für mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) ist eine flexible Auswahl der abgedeckten Leistungen eher beziehungsweise sehr wichtig. Der Anteil ist hier bei Frauen (59 Prozent) etwas höher als bei Männern (55 Prozent). Junge Menschen hingegen liegen hier mit 52 Prozent unter dem Gesamtdurchschnitt.

Eine weitere wichtige Erkenntnis: Die Zahlungsbereitschaft steigt weiter. Überdurchschnittlich hoch zeigt sich diese vor allem bei Männern und der jungen Zielgruppe. 26 Prozent der jungen und 22 Prozent der Männer können sich vorstellen, 51 bis 100 Euro monatlich für eine private Krankenversicherung auszugeben. Ein klares Zeichen für steigendes Marktpotenzial und damit ein guter Ansatzpunkt im persönlichen Gespräch.

Finanzenvorsorge: Interesse steigt, Orientierung fehlt

Neben der Zahlungsbereitschaft nimmt auch die Beschäftigung mit finanzieller Vorsorge im Vergleich zu den Vorjahren zu. Viele Menschen befassen sich allerdings nicht häufiger, sondern intensiver mit ihren Finanzen. Fast die Hälfte der Befragten macht sich regelmäßig darüber Gedanken. Besonders der jungen Zielgruppe ist die Thematik allerdings mitunter zu komplex. Für Junge sind vor allem die Leistbarkeit von Wohneigentum (60 Prozent) und die Absicherung für einen möglichen Jobverlust (55 Prozent) überdurchschnittlich relevante Motivationsgründe, Maßnahmen für die eigene finanzielle Vorsorge zu treffen. Hier entsteht somit eine gute Grundlage, um junge Menschen direkt anzusprechen und zu beraten.

Gleichzeitig wächst auch der Anteil an Personen, die Banken und Versicherungen in der Verantwortung für die Vermittlung von Grundwissen über Finanzen sehen. Auch die junge Generation sieht hier eine wichtige Wissensquelle. Ein deutlicher Appell und auch die Bestätigung, dass Informationen von Makler:innen und Mehrfachagent:innen klar gefragt sind.

Was bedeutet das für UNIQA und unsere Partner:innen im Vertrieb

Die Studie macht deutlich: Vorsorge ist für viele Menschen mehr als ein Sicherheitsnetz. Sie ist Ausdruck von Selbstverantwortung, Fürsorge für sich und andere und ein Weg, sich selbst und die eigene Zukunft aktiv zu gestalten. Besonders die Verbindung von Gesundheit und Finanzen zeigt, wie wichtig es ist, beide Bereiche gemeinsam zu denken. Gesundheitsvorsorge motiviert viele Menschen, finanziell vorzusorgen. Sie stärkt das Bewusstsein für langfristige Entscheidungen und eröffnet Gespräche über passende Lösungen.

Für UNIQA, Berater:innen, Makler:innen und Partner:innen bedeutet das, Orientierung zu geben und Wissen greifbar zu machen. Gleichzeitig rückt in den Fokus, Gesundheitsvorsorge und finanzielle Absicherung gemeinsam zu denken und der jungen Zielgruppe einfache, flexible und leistbare Einstiege zu eröffnen.

Details zur UNIQA Finanzvorsorge-Studie 2025
In der für Österreich repräsentativen Studie, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Reppublika Research & Analytics, wurden 3.262 Personen zwischen 16 und 60 Jahren befragt (Zeitraum: 05.06.- 03.07.2025). Dabei wurden auch Veränderungen im Vergleich zu den Jahren 2021 bis 2024 analysiert.